Statt Riester: Nun Altersvorsorgedepot
Neue Regeln für die private Altersvorsorge
Am 27. März 2026 hat der Bundestag eine Reform der privaten Altersvorsorge beschlossen.
Das bisherige Riester-Sparen soll dadurch ersetzt werden.
Was ist neu?
Der wichtigste Punkt ist ein neues Altersvorsorgedepot:
- Bürger können dort für ihr Alter sparen
- Erlaubt sind z. B.:
- Aktien
- Fonds
- ETFs (börsengehandelte Fonds)
Aber:
Es soll nicht nur Angebote von privaten Banken geben, sondern auch ein staatliches Angebot.
Mehr Unterstützung vom Staat
Die Förderung wird verbessert:
- Geringverdiener bekommen mehr Unterstützung
- Selbstständige können jetzt auch teilnehmen
- Anbieter von Finanzprodukten dürfen nur begrenzte Kosten verlangen (Kostendeckel)
Wichtige Änderungen bei der Förderung
Der federführende Finanzausschuss hat die Regierungsvorlage in seiner Sitzung am 25.3.2026, auf Antrag der Koalitionsfraktionen Union und SPD noch in entscheidenden Punkten geändert. Die bisher geplante feste Zulage in Cent pro Euro Sparleistung wird durch eine prozentuale Förderung ersetzt.
Neue Förder-Regeln
- 50 % Zuschuss auf Einzahlungen bis 360 € pro Jahr
- 25 % Zuschuss auf Einzahlungen von 360 € bis 1.800 €
Maximal kann man so 540 € Förderung pro Jahr bekommen.
Extra-Vorteil für Familien
- Für Eltern gibt es eine besonders hohe Förderung:
- Je Kind 100 % Zuschuss auf bis zu 300 € Eigenbeitrag pro Jahr
Das hilft vor allem Familien mit geringem oder mittlerem Einkommen.
Was passiert mit den Riesterverträgen?
Bestehende Riester-Verträge können fortgeführt oder in das neue System überführt werden.
Das Gesetz ist noch nicht endgültig gültig: Der Bundesrat muss noch zustimmen.